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Bericht über die 2. Dresdener Marie-Hankel-Kulturtage

Veröffentlicht am 21.03.2015

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Am 13. und 14. Dezember 2014, 5 Jahre nach den 1. Marie-Hankel-Kulturtagen, sollten vielfältige Veranstaltungen einen kulturellen Höhepunkt für viele an Völkerverständigung und Kultur interessierte Menschen setzen. Der Veranstaltungsort war das Literaturhaus "Villa Augustin" im Erich-Kästner-Museum.

Am Sonnabendmittag nach der Rückkehr vom Stadtrundgang mit Dr. Hofmann konnten sich die Teilnehmer in der Gaststätte "Alte Börse" stärken.

Um 13.30 Uhr zunächst einige Hektik, da Dr. Wolfgang M. Schwarz im Verkehr stecken geblieben war. Als Hauptorganisator musste er auch die Moderation übernehmen. Durch einige Probleme mit den eingeladenen Referenten, konnte die Abfolge der Vorträge erst an Ort und Stelle festgelegt werden.

Den 1. Vortrag hielt Frau Rosemarie Hänsel über das Archiv von Felix von Kunowski an der Sächsischen Landesbibliothek. Anschließend vertrat Gerd Bussing den erkrankten Fritz Wollenberg. Dieser hatte im Berliner Archiv Materialien von Adolph Sproeck zum Mitteilungsblatt "LA RONDIRANTO" gefunden und aufbereitet.

Zu den Kulturtagen war auch der Verleger Peter Chrdle eingeladen. Er berichtete über die Entwicklung des Zwittauer Esperanto-Museums und die aktuellen Aktivitäten dort. Helga Plöthner zeigte einige Werke aus ihrem Schaffen als Porträtmalerin.

Dr. Martin Haase trug einen Text von Kyril Brosch zur Entwicklung der Esperantobewegung in der Zeit des 1. Weltkrieges vor. Als Vortrag war auch der Polnische Autor Kraschewski eingeladen. Er rezitierte ein Gedicht in Deutsch und Esperato.

Dr. Hofmann berichtete aus seiner Arbeit für die Entwicklung einer Terminologie des Eisenbahnwesens. Nun war die Zeit für Gerd Bussing gekommen über das Leben seiner Frau, der Schriftstellerin Lena Karpunina, zu berichten. Zum Ende der Vortragsreihe lockerte ein Vortrag über den Irrtum von Kolumbus über den Umfang der Erdkugel die Atmosphäre wieder auf.

Die angekündigte Krimi-Lesung von Dr. med. Torsten Sueße musste kurzfristig umgestellt werden, da der Autor in einen Unfall verwickelt war. So erklärte sich Brigitte Hoppe bereit, mit nur einem Tag Vorbereitung die Lesung zum Roman "Toter Lehrer - Guter Lehrer" zu übernehmen.

Der italienische Sänger Manuel sollte schon am Freitagabend aus der Nähe von Triest anreisen. Leider machte ihm ein Streik den Flug unmöglich. So konnte erst für am Sonnabend Vormittag von Michael Wolf vom Flughafen in Dresden abgeholt werden. Das Konzert zauberte eine freundliche Atmosphäre über den Ausklang des 1. Tages.

Am Sonntag, den 14. Dezember fand die Festveranstaltung zu Ludwig Zamenhof und Marie Hankel statt. Prof. Dr. Pazelt, der Vorsitzende des Freundeskreises Esperanto an der TU Dresden begrüßte die Gäste. In seiner Begrüßung dankte er den Anwesenden für das Interesse an der Sprache Esperanto. Der Festredner Dr. Martin Haase behandelte in seinem Vortrag Persönlichkeiten, die für die Entwicklung der Esperanto-Bewegung in Dresden von besonderer Bedeutung waren.

Kein Treffen zur Sprache Esperanto ohne Gesang und so wurde das Singen der "Ode an die Freude" kurzfristig ins Programm aufgenommen. Eine gute Ergänzung zur musikalischen Umrahmung, die durch Herrn Bartsch und einen Pianisten dargeboten wurde.
 
Ausführliche Informationen zu den Veranstaltungen findet man auf unserer Webseite unter www.ez-marie-hankel.de, dort werden in nächster Zeit weitere Bilder und Videos bereitgestellt. Wir können auch Kontakte zu den Vortragenden herstellen.

Wir hatten eine ausgezeichnete Unterstützung durch die Mitarbeiter des Literaturhauses erhalten. Wir danken allen Mitwirkenden, auch den Helfern im Hintergrund. Besonders erwähnen möchte ich Frau Schwarz, Frau String und Erik Frense.

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